Mediamatiker bei BIWAC, authentischer Einblick in ein Videoprojekt

Mediamatiker bei BIWAC: Einblick in ein Videoprojekt

Ein Videoprojekt zeigt nur dann echte Arbeit, wenn es auch den Weg dorthin sichtbar macht. In diesem Beitrag beschreibt Gabriel, wie aus Szenenideen, Drehtagen und Schnittentscheidungen ein Video wird, das den Alltag bei BIWAC authentisch abbildet.

Ein kurzer Einblick in Planung, Produktion und Nachbearbeitung, mit Fokus auf dem, was im Hintergrund wirklich zählt.

Als Mediamatiker bei BIWAC ist ein Video selten nur ein einzelner Dreh. Es ist ein Prozess mit vielen kleinen Entscheidungen, die am Ende den Unterschied machen. Im Videoprojekt ging es darum, einen ehrlichen Einblick in meinen Arbeitsalltag zu geben, ohne Hochglanz und ohne gestellte Perfektion. Das Ziel war ein Video, das verschiedene Tätigkeiten zeigt und gleichzeitig verständlich macht, wie so eine Produktion von der ersten Idee bis zum finalen Schnitt abläuft.

Videoprojekt Planung bei BIWAC, Vorbereitung von Szenen für den Dreh

Bevor die Kamera läuft: ein Videoprojekt bei BIWAC

Am Anfang stand die Frage, welche Szenen meinen Alltag wirklich abbilden. Es sollte nicht nur nach Technik aussehen, sondern nach einem typischen Arbeitstag, der zwischen Vorbereitung, kreativer Produktion und konzentrierter Nachbearbeitung wechselt. Aus der Ideensammlung wurde ein grober Ablauf, der die Reihenfolge der Szenen festlegte und mir half, die Übergänge später im Schnitt sauber zu gestalten.

Wichtig war dabei, die Szenen so vorzubereiten, dass sie im Dreh flüssig funktionieren. Das betrifft Details wie Licht, Bildausschnitt, Requisiten und die Reihenfolge der Handgriffe. Gerade bei kurzen Sequenzen kann man sonst schnell Zeit verlieren, weil man im Moment merkt, dass etwas fehlt.

Drehtag, abwechslungsreiche Szenen und klare Aufgaben

Beim Dreh haben wir mehrere Situationen aus dem Alltag eingefangen. Dazu gehörte die Vorbereitung und Reinigung eines Laptops, weil solche Handgriffe zeigen, dass Technik nicht nur am Schreibtisch passiert. Danach folgte ein Fotoshooting in der Softbox, bei dem es auf saubere Lichtsetzung und kleine Anpassungen an Position und Ausdruck ankommt. Weiter ging es mit Szenen am Arbeitsplatz, bei denen Programmieren und Bildbearbeitung im Fokus standen.

Ein weiterer Teil war eine Besprechung mit Rico, damit sichtbar wird, dass Projekte selten allein entstehen, sondern im Austausch. Diese Szene war mir wichtig, weil sie zeigt, wie eng bei BIWAC Kreatives und Organisatorisches zusammenhängen.

Premiere Pro Timeline

Nachbearbeitung, wie aus Material ein fertiger Film wird

Nach dem Dreh beginnt der Teil, der oft unterschätzt wird. Zuerst musste ich das gesamte Videomaterial sichten und sortieren. Dabei entstehen bereits die ersten Entscheidungen, welche Aufnahmen das Video tragen und welche zwar nett sind, aber den Ablauf eher verlangsamen.

Die eigentliche Herausforderung liegt dann in der Auswahl der passenden Sequenzen. Eine Szene kann im Dreh gut wirken und im Schnitt trotzdem zu lang oder zu unruhig sein. Ich habe mir deshalb einen klaren Rahmen gesetzt, damit der Schnitt effizient bleibt und trotzdem genug Abwechslung zeigt.

Im Schnitt geht es nicht nur um das Aneinanderreihen von Clips. Rhythmus, Timing und kleine Übergänge bestimmen, ob ein Video lebendig wirkt. Gerade bei einem Beitrag, der den Alltag zeigen soll, darf es nicht wie eine Aufzählung wirken. Ziel war, dass man dem roten Faden folgen kann und gleichzeitig das Gefühl hat, mitten im Geschehen zu sein.

So sieht das fertige Video aus!

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Was ich aus dem Projekt mitnehme

Das Projekt hat mir nochmals gezeigt, wie wichtig Planung ist, auch wenn das Ergebnis spontan und authentisch wirken soll. Je besser die Szenen vorbereitet sind, desto freier kann man im Dreh reagieren. Gleichzeitig zahlt sich eine saubere Organisation beim Sichten und Schneiden sofort aus, weil man schneller zu Entscheidungen kommt.

Am Ende stand ein fertig geschnittenes Video, das den Produktionsprozess von der Planung bis zum finalen Schnitt sichtbar macht. Genau das war das Ziel, ein ehrlicher Einblick, der zeigt, wie vielseitig der Alltag als Mediamatiker bei BIWAC ist.

Gabriel Styner - UX/UI-Design und Programmierung mit SilverStripe CMS

Dein Ansprechpartner

Hast du Fragen zum Beruf Mediamatiker oder möchtest du mehr über die Tätigkeiten bei BIWAC erfahren? Melde dich gerne bei uns. Wir geben dir einen authentischen Einblick in unseren Arbeitsalltag.

Gabriel Styner

FAQ

Was ist in diesem Kontext ein Drehplan?

Ein Drehplan ist die strukturierte Abfolge der geplanten Szenen. Er hilft, den Drehtag effizient zu organisieren und sorgt dafür, dass alle notwendigen Aufnahmen entstehen.

Was bedeutet Nachbearbeitung bei einem Video?

Nachbearbeitung umfasst das Sichten, Auswählen und Schneiden des Materials. Je nach Projekt kommen Farbkorrektur, Tonanpassungen und grafische Elemente dazu.

Warum ist eine Softbox beim Fotoshooting hilfreich?

Eine Softbox sorgt für weiches, gleichmässiges Licht. Das reduziert harte Schatten und macht Details besser sichtbar.

Was ist Videomaterial?

Videomaterial sind alle aufgenommenen Clips eines Projekts. Erst durch Auswahl und Schnitt entsteht daraus ein fertiges Video.

Was sind Sequenzen im Schnitt?

Sequenzen sind zusammengehörige Abschnitte aus mehreren Clips. Sie bilden einzelne Teile einer Erzählung, zum Beispiel eine bestimmte Szene oder einen Arbeitsschritt.

Was meint man mit Übergängen?

Übergänge sind Verbindungen zwischen zwei Einstellungen oder Szenen. Sie können durch Schnitt, Ton, Bewegung oder Bildgestaltung entstehen und beeinflussen den Fluss des Videos.

Was ist der rote Faden eines Videos?

Der rote Faden ist die nachvollziehbare Abfolge der Inhalte. Er sorgt dafür, dass Zuschauer*innen verstehen, warum eine Szene zur nächsten führt.

Leseempfehlungen und Quellen

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